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Kennen Sie WAWA?
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Das ist meine Aufräummethode für Schreibtische:

W         =          Wegwerfen

A          =          Ablage

W         =          Weiterleiten

A          =          Auf Termin

Bilden Sie den allerletzten Stapel auf Ihrem Schreibtisch und ordnen Sie die Dokumente/Vorgänge nach WAWA auf vier Stapel. Arbeiten Sie dann wiederum diese Stapel ab und denken Sie immer daran:

Die Basis einer gesunden Ordnung ist ein großer Papierkorb. (Kurt Tucholsky)

Eine „Wegwerffrage“ könnte z.B. lauten: „Kann ich diese Information noch irgendwo anders bekommen, wenn ich sie benötige?“

 

Loslassen ist schwer, aber nicht unmöglich
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Sicherlich haben Sie die folgenden Ratschläge dazu auch schon gehört: „Du musst loslassen“ oder „Lass es einfach los“. Das ist ja grundsätzlich richtig, aber nicht so einfach.

Das gilt für Menschen, Gedanken und Dinge gleichermaßen.

-        Warum soll ich mich von etwas trennen, das mir lieb und teuer ist oder war?

-        Ich muss immer an ihn/sie denken.

-        Diese Kränkung kann ich einfach nicht vergessen.

Für das Loslassen von Dingen reicht häufig diese Frage:

Was ist das allerschlimmste, was passieren kann, wenn ich es jetzt wegwerfe?”

Sie werden sehen, dass Sie bei der Antwort manchmal schmunzeln werden, denn in den meisten Fällen passiert gar nichts Schlimmes. Langfristig gewinnen Sie durch loslassen und entrümpeln Freiheit, Erleichterung, Energie und Lebensfreude.

Das Loslassen von Menschen liegt oft nicht in unserer Hand. Die Menschen verlassen uns.  Das heißt nicht, dass wir liebe Menschen vergessen sollen. Richten Sie ihnen vielleicht einen festen Platz „in Ihrem Herzen“ ein. Dort dürfen sie sein und dann hervorkommen, wenn Sie es bewusst zulassen.

Zum Loslassen von Gedanken stelle ich Ihnen mal eine Frage:

Wer trägt beim „Nachtragen“ eigentlich? Sie!

Also können auch Sie entscheiden, nicht mehr zu tragen.

Vielleicht kommen Sie nach dem Loslassen auch zu dem Ergebnis, das ich bei vielen meiner Kunden erlebt habe: “Das hätte ich schon viel früher machen sollen!”

Noch mehr zu diesem Thema gibt es bei dem Impulsabend „Weg damit! – Warum Entrümpeln so wichtig ist.“ Aller näheren Informationen dazu finden Sie hier auf der Seite unter dem Punkt “Impulsabende.

Der Trend von heute ist das Gerümpel von morgen!
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Vielleicht eine etwas provokative Aussage, aber ich habe bei meiner Arbeit festgestellt, dass es oft so ist. 

Zur Bestätigung dieser Aussage reicht vielleicht ein Blick auf Ihre Anschaffungen der letzten zwei drei Jahre: Wie oft benutzen Sie zum Beispiel

  • Ihren Wok?
  • den Fonduetopf?
  • die Brotbackmaschine? 

Der neue Sandwich-Toaster steht vielleicht auch noch in Ihrer Küche. Er wird dann zu den anderen nicht genutzten Maschinen in den Keller wandern, wenn der nächste Trend durchs Land rollt.

Ersetzen Sie jetzt mal das Wort „Trend“ durch „Mode“. Und Sie werden erkennen, warum Ihr Kleiderschrank evtl. so aussieht wie er aussieht.

Wenn wir uns wohl fühlen, gelingt alles viel besser!
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Fühlen Sie sich wohl an Ihrem Arbeitsplatz? Machen Sie doch eine kleine Plus-Minus Bestandsaufnahme. Beispiel:

Plus:            gute Unterstützung bei EDV-Problemen

Minus:         Lichtverhältnisse nicht optimal

Schreiben Sie einfach alles auf, was Ihnen sowohl negativ als auch positiv auffällt, auch in der Zusammenarbeit mit Kollegen oder anderen Abteilungen.

Bewerten Sie die Störungen mit einer Punkteskala von 1-10. Beginnen Sie jetzt mit dem kleinsten (also mit 1 oder 2 bewerteten) Problem und versuchen Sie es in kleinen Schritten zu optimieren, bis es schließlich verschwunden ist. Das geht nicht immer von heute auf morgen, denn oft haben sich auch kleine Unstimmigkeiten sich schon über einen langen Zeitraum eingenistet (Das haben wir schon immer so gemacht.)

Merzen Sie so nach und nach auch die größeren Störungen aus. Vielleicht fallen Ihnen zwischendurch sogar noch Verbesserungen für die Plusseite ein?

Viel Spaß auf dem Weg zum Wohlfühlarbeitsplatz!

Nur einmal
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Eine Anregung zur Ordnung auf dem Schreibtisch:

Nehmen Sie jedes Stück Papier nur einmal in die Hand und entscheiden dann , ob Sie

  • es gleich bearbeiten
  • auf Termin legen
  • weiterleiten
  • wegwerfen
Frühzeitig für Nachschub sorgen
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Das kennen Sie sicher. Gerade, wenn Sie es eilig haben, ist der Kaffee alle und kein Papier mehr am Drucker. Wenn Sie sehen, dass etwas zur Neige geht – füllen Sie es nach. Das erspart Stress.

  • Füllen Sie Kaffee nach, ehe der allerletzte Krümel einsam in der Dose ist.
  • Holen Sie Papier zum Drucker, bevor der letzte Bogen aufgebaucht ist.

Hinterlassen Sie einfach alles so, wie Sie es gerne vorfinden würden. Ich habe festgestellt, dass so eine Haltung “ansteckend” sein kann und plötzlich hat schon jemand anders das neue Stück Seife geholt.

Bücherregale
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Sie wollen Ihr Bücherregal aufräumen? Toll!

Erst einmal alles raus aus dem Regal! Entscheiden Sie nun Buch für Buch, was Sie wirklich behalten wollen. Sicherlich sind einige Fachbücher veraltet oder Ihr Geschmack hat sich geändert. Stellen Sie nur wieder ins Regal, was Sie auch wirklich brauchen.

Füllen Sie die einzelnen Fächer nur zu 75 %, denn sonst sieht ein aufgeräumtes Regal schnell wieder aus wie vorher, weil kein Platz für Neuanschaffungen da ist.

Nur 12 Minuten
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Stellen Sie einen Kurzzeitwecker auf 12 Minuten und räumen Sie konsequent auf. Sie werden staunen, was Sie in dieser Zeit alles schaffen.

Wohin mit alten Büchern?
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Fällt es Ihnen genauso schwer wie mir, Bücher in den Müll zu werfen?

  • Dann verschenken Sie sie einfach. Vielleicht fallen Ihnen Menschen ein, denen Sie damit eine Freude machen können.
  • Wenn Sie in einem Mehrfamilienhaus wohnen, stellen Sie einen Wäschekorb mit dem Hinweis “Bitte bedienen Sie sich kostenlos” auf.
  • Ihre örtliche Bücherei könnte Verwendung für Ihre Bücher haben.
  • … auf die Lösung Flohmarkt oder ebay sind Sie sicherlich schon gekommen :-)
Mut zum Wegwerfen
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Der Papierkorb ist so endgültig, nicht wahr?

Richten Sie sich einfach eine “Zwischenablage” ein. Geben Sie dieser Ablage zum Beispiel den Namen “noch nicht ganz weg” Dort sammeln Sie alle Briefe oder Informationen, von denen Sie glauben, Sie könnten sie noch einmal verwenden. Das Fach sollte aber nicht höher sein als 5 cm (Höhe eines Ablagefaches). Wenn es voll ist, nehmen Sie die Hälfte von unten heraus und werfen sie alles¬†konsequent, ohne noch einmal zu lesen, in den Papierkorb. Denn alles, was Sie bis dahin nicht gebraucht haben, wird auch in Zukunft unwichtig für Sie sein.






Monika Sibitzki